Verkaufsverbot von Alkohol an Jugendliche


Verkaufsverbot von Alkohol an Jugendliche

Verfasst von Lollo am 15.03.2009 in Essen und Trinken


Immer wieder brennen wilde Diskussionen auf, wenn es darum geht unter welchen Voraussetzungen Alkohol an Jugendliche verkauft werden kann. Besonders weil es immer wieder zu Vorfällen kommt, bei denen sich Jugendliche mit starken Spirituosen Wettbewerbe im Koma Saufen liefern sind viele Menschen in dieser Hinsicht inzwischen sehr besorgt.

Die meisten Eltern fordern, das nicht nur Schnaps und Weinbrand für Jugendliche Tabu sein sollte, sondern auch Bier und Sekt, die sie aktuell noch kaufen dürfen. Die Begründung dafür liegt auf der Hand, denn auch mit leichten Getränken die Alkohol enthalten kann man sich betrinken, wenn man entsprechende Mengen zu sich nimmt und das macht diese Getränke natürlich nicht weniger gefährlich.
Außerdem sind die meisten inzwischen auch der Meinung, dass es sinnvoll wäre Alkohol allgemein erst ab 21 Jahren zu erlauben und nicht wie bisher mit 18, also nach dem Vorbild von Amerika. Das kann schon deshalb eine kluge Entscheidung sein, weil viele Jugendliche auch mit 18 noch nicht weit genug sind die Gefahren von Alkohol einzuschätzen und im Straßenverkehr vor allem junge Menschen immer wieder wegen Trunkenheit am Steuer ihr Leben lassen.

Die Debatten sind allerdings anscheinend bei den Politikern etwas fest gefahren denn klar ist natürlich, dass es viele Stimmen gegen den Alkohol gibt, aber auch einige, die dafür sind, das Jugendliche weiterhin Zugang zum Alkohol haben, nicht zuletzt deshalb, weil dieser durch ein Verbot sicherlich auch noch reizvoller werden würde. Natürlich kann man sich über diese Dinge streiten, was allerdings auf der Hand liegt ist, dass es einen Grund geben muss aus dem Jugendliche heute so schnell zur Flasche greifen, denn früher gab es solche Fälle eigentlich nur vereinzelt. Experten sind sich einig, dass Jugendliche meist auf der Suche nach Aufmerksamkeit und aus der Verzweiflung über ihre Entwicklung heraus zur Flasche greifen, weil die Eltern zu wenig Zeit haben.


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